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Winther Donkey Fahrradanhänger – Testbericht I

Fahrradanhänger Winther Donkey

Im Netz findet man recht schnell Testberichte zum Fahrradanhänger. Der Hänger kommt recht gut dabei weg. Meine ersten persönlichen Erfahrungen lassen sich wie folgt bilanzieren:

1.Er hat mehr Platz als man denkt
2.Es fährt sich zwar irgendwie laut aber nicht unsicher mit dem Teil
3.Wenn es hereinregnet bleibt das Wasser im Kunstoffbehälter unten stehen .. nun gut, das ändere ich noch

Donkey

donkey_wasser1

Produktseite zum Winther Donkey
Fahrrad Anhänger Donkey

Testbericht vom ADFC zum Winther Donkey
Testbericht Winther Donkey ADFC

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Winther Donkey – der neue Kofferraum für mein Fahrrad

Nachdem ich mir schon seit Monaten immer wieder geschworen habe, endlich nicht mehr mit dem Auto zum Einkauf zu fahren, hab ich mir nun einen gebrauchten Winther Donkey gekauft. Das Teil ist mitlerweile 280 Euro teuer, gebraucht bekommt man es für 1/3 des Preises ungefähr. Es handelt sich um einen Anhänger den man recht einfach an das Fahrrad koppeln kann und einer Abdeckung wenn es mal regnet. Ich hab nun meine ersten Erfahrungen gesammelt und werde diese auch in den nächsten Tagen hier niederschreiben. Solange schon einmal ein Foto von meinem Gefährt.

Winther Donkey Anhänger

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Ferien im Viertel – Fast ohne Autoverkehr

Die Schulferien in NRW beginnen morgen am 29.06.2015 und werfen schon mal einen entspannten Schatten voraus. Wenig Hektik und wenig bewegte Autos. Wie man auf den Fotos sieht, herrscht eine sehr angenehme und entspannte Atmosphäre.
Dieses ist sicherlich sowohl dem super Wetter als auch dem geringeren Autoverkehr zu danken. Das bietet sich dann mal an zum Fotografieren, Spazieren gehen und entspannt sich zu unterhalten. Ferien – eine Zeit durchzuatmen, mal zurückzublicken und die Seele baumeln lassen. In diesen Momenten merkt man erstmal wie stark das Viertel in den letzten Jahren verdichtet wurde – bedeutet mehr Autos, mehr neue Häuser, mehr zugestellte Freiflächen und mehr Lautstärke.
Schön wenn sich das Viertel entwickelt, aber irgendwann sinkt der „Lebenswert“. Denn es schwinden Freiräume, Grünflächen, Ruhe und der Eindruck, dass man im Viertel sich zuhause fühlt. Vor Jahren wurde sich noch beim Bäcker gegrüßt, jetzt kommt das nicht mehr so oft vor. Die Mischung aus jungen (Helikopter)-Eltern die nur noch mit ihren Kindern beschäftigt sind und den Partytouristen hat einen faden Beigeschmack wie ich finde.
Gleichzeitig hab ich mir gestern das autofreie Viertel von Münster nochmal angesehen und musste feststellen, dass es dort auch nicht mehr so aussieht wie noch vor Jahren. Hier gibt es zwar keine Autos, aber irgendwie ist alles stecken geblieben vor Jahren. Vielleicht ist es nicht so einfach einen Wandel zu vollziehen der sowohl umweltverträglich als auch sozialverträglich ist.

Einige neue Ideen für unser Viertel wären z.B. Zone 30 oder Hindernisse auf der Fahrbahn als Geschwindigkeitsbegrenzung. Auch ein richtig farbig auf die Straße gemalter Fahrradweg wäre mal eine gute Neuerung.

Pluggendorf 2015 Ferien

Blick in das ehemaliger Arbeiterviertel am Aasee in Münster.

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Parken direkt am Dom in Münster

Kaum zu glauben aber wahr. Man kann in Münster direkt am Dom für 0,75 Euro pro halbe Stunde parken. Das ist eigentlich viel zu billig. Mit 10 Schritten ist man auf dem Markt. „Leider“ gibt es nur ca. 80 Parkplätze. Das reicht an Markttagen nie. Der Rest der wartenden Autos steht dann und versperrt die Einfahrtsstraße. Warum bekommt Münster es eigentlich nicht gescheckt und macht den inneren Bereich nicht komplett autofrei?
Wahrscheinlich weil die Kaufleute und die IHK dann wieder aufschreien und anmelden, dass nun keiner mehr kommen wird.

Untersuchungen im Ausland haben allerdings ergeben, dass die Kunden deutlich mehr kaufen und länger bleiben wenn es keine Autos gibt. Die Kunden kommen entspannt mit Fahrrädern und kaufen deutlich mehr ein. Soweit sind wir leider noch nicht.

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Park and Ride ist Schnee von gestern

Park and Ride

Welch Freude es mir immer wieder bereitet das gute alte Park and Ride-System in Münster-Süd nahe der Autobahn zu sehen. Dem Aussehen nach zu urteilen, dürfte das gesamte Konzept und das Bauwerk aus den 80igern stammen. Man sieht ihm sein Alter an. Es handelt sich um Parkboxen, Autostellplätze und einer Busanbindung direkt in die Stadt. Eigentlich ein recht praktisches Konzept. Leider wohl für die meisten Leute zu umständlich oder nicht bequem genug. Vielleicht gibt es ja ähnliche Ansätze in Zukunft mal wieder zu sehen.
Wenn man bedenkt, dass man mit dem Fahrrad oder dem Bus in 15 Minuten in der Innenstadt ist, kann das System doch eigentlich nicht komplett falsch gewesen sein. Ich bin mal gespannt was in Zukunft dann noch für neue Alternativen aus dem Boden schiessen werden.

Parkbox

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Die Berliner Fahrradpolizisten – Staffel

Berliner Fahrradpolizei

Da ist sie auch schon. Die Staffel der Berliner Fahrradpolizei – dein Freund und Helfer. Durchtrainiert und hochmotiviert werden sie in Zukunft ihrer Arbeit nachgehen. In Anbetracht der Tatsache, dass es sowas in Münster schon seit Jahren gibt, kann ich nur müde darüber lächeln.
Die Zeit auf dem Fitness – Gerät und im Fitness – Studio ist sicher gut investiert für den Job. Leider hat man allerdings in einigen Fällen die Zeit für „Umgang mit Mitmenschen“ auf Tendenz „gegen 0″ reduziert. Trotz fehlendem Oberlippenbart und Dienstwagen kommen die Damen und Herren in einigen Fällen gerne mal mit „pädagogischem Zeigefinger“ um die Ecke.

Im Vergleich zum Oberwachtmeister Dimpfelmoser aus dem Buch „Der Räuber Hotzenplotz“ erscheinen mir die Fahrradpolizisten von heute eher wie Mischung aus Jan Ulrich (nein, ich unterstelle Ihnen nicht den Einsatz von Doping) und Heinz Schenk.

In Anbetracht der Tatsache, dass einige Fahrradfahrer sicherlich wie die „Henker“ fahren, mag es sicherlich einen Grund für den Einsatz von Polizisten auf dem Fahrrad geben. Das löst in keiner Weise das Problem.
Gerade in Berlin ist die Fahrradinfrastruktur so mies, dass man das Geld besser mal für neue Fahrradwege und Konzepte ausgibt, die potentielle Gefahrenstellen entschärfen. Warum erhält das Auto soviel Platz und alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen sich unterordnen. Das Geld wäre besser investiert um Autos abschleppen zu lassen die Fahrradwege zustellen – da lässt sich doch auch gut dran verdienen!

Anbei der Link zu den Freunden in „Grün“ .. oder war das etwa „gelb“ ,-)
Die Berliner Fahrradpolizei

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Fahrrad parken in Münster

Fahrrad Parken in Münster

Wenn man den Gesprächen von Touristen ab und an aufmerksam lauscht, hört man immer wieder die Worte „hier sind ja überall Fahrräder“. Sowas haben die meisten Menschen noch nicht gesehen und vor allem können sie sich nicht erklären, wo man sein Fahrrad abstellen sollte.
Die Stadt Münster hat seit Jahren das Problem, dass Fahrräder ganze Flächen zustellen und man kaum noch daran vorbei kommt als Fußgänger oder Autofahrer. Deshalb wurde auch vor einigen Jahren bereits das Fahrradparkhaus am Bahnhof gebaut und in Betrieb genommen. Das Parkhaus wird gut angenommen und ist besonders für Berufspendler ein idealer Abstellort für teure Räder.

Im Innenstadtbereich gibt es auch seit geraumer Zeit zwei Fahrradparhäuser mit dem Namen „Radlager“. Das eine befindet sind in den Arkaden und dient sowohl als Abstellplatz als auch als Reparaturwerkstatt für Fahrräder. Nebstdessen kann man dort auch Fahrräder ausleihen. Der Service ist freundlich und man kümmert sich um die Kunden.
Das andere Parkhaus für Fahrräder befindet sich direkt gegenüber von Karstadt Sport und wird als „Zweigstelle Stubengasse“ bezeichnet. Auch hier kann man Fahrräder reparieren lassen und parken. Das hochmoderne System wurde vor Jahren bereits in Betrieb genommen und sucht aus technischer Seite Seinesgleichen in Europa. Leider hat man weniger Zeit in die Handhabung der Technik investiert. Möchte man sein Fahrrad mit dem modernen Archivsystem parken, so beginnt ein „Wirrwar“ der ToDos. Das Prozedere ist definitiv zu umständlich und unpraktikabel.

Wahrscheinlich auch ein Grund dafür, dass das Radlager deutlich weniger genutzt wird als die anderen beiden Häuser.

Parkhäuser (Autos und Fahrräder)
http://www.wbi-muenster.de/parken-in-muenster/uebersicht.php

Fahrrad Parkhäuser Münster

Radlager_City1

Radstation_Bahnhof

stationvonoben

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Amsterdam – Ein Paradies für Fahrradfahrer

Herzlich willkommen in Amsterdam. Mit dem Zug geht es quasi „direkt“ in die Stadt. Man steigt aus und ist in 200 Metern zu Fuß in der Stadt. Mit dem Fahrrad kann man sich überall bewegen und auch Platz ist genug da.

Angst, dass das Fahrrad gestohlen wird ??? Auch hier haben sich die Holländer etwas einfallen lassen….

Amsterdam – Ein Paradies für Fahrradfahrer
via SPON

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Fortschritt – Fahrrad im Vergleich zum Auto

Haibike Xduro

Wenn sich die Autos in den letzten 10 Jahren in der Art und Weise weiterentwickelt hätten wie Fahrräder, würden wir nun mit Autos fahren die nur 2 Liter Benzin verbrauchen, wartungsfrei und praktisch wären.
Ich denke, dass wir eher in PS-Raketen mit viel Gewicht, einem hohen Verbrauch und extrem hohen Kosten im Normalfall sitzen.

Fahrräder haben sich in den letzten Jahren wirklich erstaunlich entwickelt. Es gibt mittlerweile für jeden Typen von Fahrradfahrer das richtige Fahrrad. Es gibt wunderbare Stadt-Räder, wahnsinnig praktische E-Bikes und es gibt auch die Räder die jeder SUV-Turbo Fahrer sich mal ansehen sollte.

Leider sind die Autos immer noch taktangebend im Straßenverkehr, werden immer noch Parkhäuser direkt in Innenstädte gebaut und Fahrradparkhäuser sind trotz zentraler Lage kaum benutzt. Warum das alles so ist und wie man das vielleicht ändern könnte, möchte ich in diesem Blog schreiben.

Was ist cooler? Ein SUV für 100.000 Euro oder ein HAIBIKE E-Bike für 14.000 ??? Ich überlasse das einfach mal dem Leser..

Haibike Xduro Fully Carbon