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Pedelec vs Auto – Autos sind kein Spaß !

Pedelec

Cannondale bringt eine Kampagne gerade an den Start mit der die neuen Kinneto – Pedelecs beworben werden.
Zentrales Argument ist die Tatsache, dass Autos im Vergleich mit Pedelecs sehr schlecht finanziell und umwelttechnisch bewertet werden. Dieses ist mir seit Jahrzehnten mehr als klar. Jahrelang bin ich zur Schule, dann zum Zivildienst und anschließend im Studium ebenfalls hauptsächlich Fahrrad gefahren. Das Auto hab ich immer nur benutzt, wenn es nicht anders ging.

Fahrrad fahren hat einige unterschätzte Vorteile wie:

a) direkter Kontakt mit der Natur
b) persönlicher Kontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern
c) keine Parkplatzsuche
d) weniger Krankheitstage durch besseres Immunsystem

Seit einem halben Jahr ungefähr bekommen Pedelecs so richtig “Rückenwind” in Deutschland. Das Thema ist ja nicht mehr ganz neu, aber die Räder werden immer besser und das Bedürfnis nach günstigen und praktikablen Alternativen zum Auto lauter. Erst heute hab ich mit einem Kollegen über die “Sinnhaftigkeit” von Mountainbikes mit E-Antrieb diskutiert.
Meiner Meinung nach ist es egal ob mit oder ohne E-Antrieb – wichtig ist nur, dass mehr und mehr Leute endlich sich begeistern für mehr Bewegung, weniger Auto und mehr Natur. Dieses dient nicht nur der Kostenersparnis, sondern auch einer anderen Einstellung zur Umwelt.

Es besteht die Chance eines “Miteinanders” in Innenstädten durch neue andere Infrastrukturen. Durch Fahrradzonen usw. und nicht durch SUV-Parkplätze werden lebenswerte Räume auch im innerstädtischen Bereich geschaffen.

Einer meiner persönlicher Favoriten ist aktuell der “Bad Boy” von Cannondale. Für die Freunde der Elektrounterstützung gibt es jetzt das “Kinneto” neu.

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Fahrradjahr 2013 – Ein Resümee

Gebrauchte Bakfiets

Das Fahrradjahr 2013 stand im Zeichen von wenig Veränderung. Es wurden zwar Elektroräder (die bis 25 km/h unterstützen), beliebter und gut verkauft, jedoch der generelle Durchbruch gelang nicht im Bereich Fahrrad. Beim Weihnachts – Shopping stehen die Autos immer noch vor der Parkgarage in der Schlange und Autofahrer meinen immer noch, Fahrradfahrer hätten keine Rechte.

Insofern kann man für das neue Jahr nur hoffen, dass einige wirkliche Innovationen kommen. Was ich besonders im Vergleich zu unseren Freunden aus den Niederlanden misse, ist die Entschlossenheit auf das Auto zu verzichten und einfach mal das Fahrrad zu nehmen.
Besonders klar wurde mir das auf der Suche nach Lastenrädern oder auch “Bakfietsen” wie sie in Holland genannt werden.
Auf Markplaats.nl bekommt man schon für 250 Euro ordentliche Lastenräder im gebrauchten Zustand. Diese kann man in Städten wie Münster ohne Probleme einsetzen und für fast alle Fahrten das Auto bequem stehen lassen.

Anbei der Link:
http://www.marktplaats.nl/a/fietsen-en-brommers/overige-fietsen-en-brommers/m759017300-te-koop-bakfiets-met-wat-werk.html?c=8c285449651fa109c354bbabe740c1b&previousPage=lr

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Baut Autobahnen! Für Radler!

Berlin Autobahn für Radfahrer

Braucht es noch irgendeinen Beweis dafür, dass hier etwas gehörig schiefläuft? Über 4.000 Einträge pflastern den Stadtplan, den der Senat mit der Bitte um Markierung der schlimmsten Orte für Radfahrer ins Internet gestellt hat: Berlin ist eine einzige Problemzone.

http://www.taz.de/!128655/ 

Berlin ist die kreative Hauptstadt von Deutschland. Besonders kreativ sind auch die Fahrradfahrer. Beim letzten Besuch war ich erstaunt wieviele Fahrradfahrer ohne Licht und gegen die Fahrtrichtung fahren. Besonders der “passt schon” Faktor ist extrem hoch. Autofahrer und Radfahrer schenken sich nichts.
Den Grund sehe ich in der mangelnden Struktur für Radfahrer seitens der Stadtplaner. Es fehlen massiv Fahrradwege und bestehende Fahrradwege sind teilweise mehr als fragwürdig in den Verkehr eingebaut. Hier könnten die Vorbilder aus Copenhagen oder anderen Metropolen helfen. Selbst in Paris, der Stadt der man es wohl am wenigsten zugetraut hätte, zur Fahrradmetropole zu werden, hat ein aktives Umdenken stattgefunden.

Leihräder, spezielle Fahrradspuren, Fahrradautobahnen usw. müssen in Berlin möglichst schnell umgesetzt werden und den Autoverkehr deutlich einschränken. Dieses entschärft die gesamte Verkehrssituation.

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Fahrrad Film Festival 2013 in Herne

Herne Fahrradfestival

Ein Jahr ist schon wieder vorbei seitdem ich auf dem Fahrrad Film Festival in Herne war. Jetzt startet am letzten Wochenende im Oktober das aktuelle Festival und ich bin mal gespannt, was da dieses Jahr so kommt. Die Atmosphäre im letzten Jahr stimmte und auch die Beiträge waren sehr gut.

„Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren“, schreibt Albert Einstein 1930 an seinen Sohn. Das 8. International Cycling Film Festival (ICFF) greift Einsteins Vergleich auf und ergänzt ihn um die Erkenntnis, dass man in der Vorwärtsbewegung durchaus ins Taumeln geraten kann.

Wer Interesse hat, sollte mal hier vorbeischauen:

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/achtes-fahrrad-film-festival-startet-in-den-herner-flottmann-hallen-id8597902.html

und der Link zum Flyer:

http://www.cyclingfilms.de/wp-content/uploads/2010/09/Fahrradfilmfestival-Flyer-2013.pdf 

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Einige Städte in den USA haben erkannt, dass sie dringend Fahrspuren für Fahrräder benötigen.

Daher gibt es das “GreenLaneProject” nun und dieses soll das Hauptargument für das Verweigern des Radfahrens bei vielen Amerikanern entmachten – die (berechtigte) Angst im Straßenverkehr aktuell.

Green Lane Project

A green lane is more than just paint on the pavement. A green lane is a statement about how we experience our communities. Green lanes are next-generation bikeways being built on streets across the country, from San Francisco to New York City, from Minneapolis to Miami and from Long Beach to Pittsburgh.

http://greenlaneproject.org/what-is-a-green-lane/

 

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Warum fahren soviel Holländer Fahrrad?

BBC Beitrag

BBC News hat eine Reportage gemacht mit der Fragestellung “warum soviel Holländer Fahrrad fahren”.

Reporting for BBC Newsnight Anna Holligan travelled from The Hague to Westminster on her trusty “omafiets” (“granny bike”) to find out. Das Fahrrad was sie benutzt ist zwar kein richtig schönes “Omafiets”, aber interessant aufjedenfall mal wieder einen Einblick zu bekommen wie weit die Londoner im Bereich Fahrradverkehr hinterher hängen.

Was allerdings etwas befremdlich im Video rüberkommt, ist der Kommentar des “Verkehrsexperten” aus London der das Fahrradfahren in Berlin in den gleichen Topf wirft wie das Fahrradfahren in den Niederlanden. Jeder der in Berlin Fahrrad gefahren ist, weiß wie rückständig dort noch mit den Bedürfnissen von Fahrradfahrern umgegangen wird.

Ansonsten ist der Beitrag aber sehr empfehlenswert wie ich finde.

http://www.bbc.co.uk/news/magazine-23611650

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Der Blick auf das amerikanische Fahrradsystem aus der Sicht eines Holländers

Highway

Dieses Video aus Holland hab ich auf Youtube gefunden. Hier macht sich ein Holländer einfach mal Gedanken und kommentiert die laufenden Bilder. Wirklich gut und klar den Status Quo beschrieben.

Wenn man sich diese Bilder ansieht wir es einem recht schnell klar warum Fahrradfahren in Teilen der USA nicht besonders beliebt ist. Interessant auch der Kommentar, dass man Fahrradfahren eher als Beschäftigung für Kinder ansieht und in den Bereich “Freizeitgestaltung” eingliedert.

Spätestens bei den Fahrradwegen und den Autos in den Innenstadtbereichen von Großstädten der USA vergeht einem die Lust am Fahrradfahren. Wirklich großen Respekt vor den Leuten die da noch Fahrrad fahren. Neben diesen riesigen Karossen auf dem Fahrrad herzufahren ist nochmal deutlich gefährlicher als in Westeuropa.

Gegen Ende des Films kommen dann einige Neuerungen auch in den USA ins Bild und es werden verschiedene Ansätze für Fahrradwege gezeigt. Hier steckt noch einiges an Potential drin, visualisiert aber, dass sich auch in den USA gerade etwas tut.

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Fahrrad zerlegen als Wochenendbeschäftigung

Dank des freundlichen Spenders in unserer Straße habe ich beim letzten Sperrmüll ein total abgerittenes Damenrad “ergattern” können. Gestern hab ich mich dann mal an die Arbeit gemacht und das Rad zerlegt. Wirklich interessant wie die Vorbesitzerin so einige Probleme mit Klebeband und anderen Utensilien gelöst hatte. Die ausgeschlagene Nabe am Hinterrad war wahrscheinlich für die Nerven der Nachbarin das Todesurteil.

Nach einer Stunde Arbeit konnte ich dann den Rahmen mir noch behalten und werde ihn nun nach und nach bearbeiten und das Fahrrad neu aufbauen…

Komplettrad vor Zerlegung Rostfelge Lenkerband Rohzustand Rahmen Reste

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Früher waren Garagen eigentlich für Autos – teilweise wurden dort auch die Fahrräder abgestellt. Ich wurde jedenfalls immer angehalten, abends mein Fahrrad reinzustellen damit es nicht geklaut wird. Das Problem gibt es heute auch wohl. Die Lösungen sind allerdings mitlerweile deutlich schöner geworden.

Heute gibt es allerdings auch Garagen extra für Fahrräder und diese sind sowohl funktional als auch schön anzusehen. Immer mal einen Blick wert wie ich finde!

http://www.tagesspiegel.de/auto/zweirad/fahrradgaragen-vom-designer-ein-zuhause-fuer-teure-drahtesel/8401632.html