Swapfiets – Das war es dann …

Wie bereits in einem vorherigen Artikel angekündigt, habe ich bei Swapfiets meinen Vertrag gekündigt. Ich habe das Pedelec getestet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es zu schwer und zu unhandlich ist. Dazu kommt, dass es vor allem nicht meinem Konzept entspricht, das Rad zu leasen.

Andere Hersteller wie Ampler Bikes oder Van Moof bieten einen Kauf auf Raten an. Damit hat man dann in 24 Monaten das Pedelec gekauft und es gehört dir. Ich denke, hier ist für viele potenzielle Kunden sicherlich der bessere Weg. Die Fahrräder sind leichter, unauffälliger und besser im Alltag einzusetzen. Das sehr schwere Pedelec von Swapfiets ist wohl eher was für lange Geraden und Berufspendler. In der Innenstadt macht es keine gute Figur.
Positiv zu erwähnen ist allerdings das ausgereifte Antriebssystem vom Bosch mit dem recht überschaubaren Controller am Lenkrad. Hier könnte eine zusätzliche App noch eine Idee für die Zukunft sein.

Für unauffälliges Pedelec fahren in der Innenstadt sollte man dann doch lieber auf ein Ampler Pedelec setzen, denn das ist leicht, handlich und – niemand sieht es auf den ersten Blick – elektrifiziert. Gerade in Gegenden in denen es keine Berge gibt und nur ab und an mal Gegenwind bläst, ist diese Art von Pedelec ideal, denn man kann hier gezielt den Elektroboost einsetzen und ansonsten auch gut ohne fahren. Das geht beim Pedelec von Swapfiets definitiv nicht. Ohne die kleinste Unterstützungsstufe fährt sich das Ding maximal unangenehm.

In diesem Sinne – macht euch euer eigenes Bild !