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Münster ist nicht mehr Fahrradhauptstadt – keine Gratulation an die Verantwortlichen!

Endlich ist es soweit. Ich hatte es ja schon einige Jahre vorher bereits vorausgesagt. Münster ist nicht mehr Fahrradhauptstadt von Deutschland.

Warum es mich nicht wundert?

https://www.wn.de/Startseite/Startseite-Schattenressort/3734081-ADFC-Fahrradklimatest-Muenster-als-Fahrradhauptstadt-entthront

Weil es ganz klar war, dass es so kommen würde. Es wurde sich einfach auf den Lorbeeren der letzten Jahrzehnte ausgeruht, viel geredet und wenig für Fahrradfahrer getan. Manche Verantwortlichen in Münster meinen man könnte mit ein paar Eimern rote Farbe und ein paar weißen Strichen die Fahrradkultur einer Stadt am Leben halten.

Das ist jedoch kläglich gescheitert. Die Anzahl der Unfälle mit Fahrradfahrern hat sich im letzten Jahr dramatisch gesteigert. Irgendwie scheint es in dem “Verdichtungswahn” in Münster – bei dem die Anzahl der Einwohner von 250.000 auf 300.000 angestiegen ist – irgendwie untergegangen zu sein, dass diese Menschen sich irgendwie auch fortbewegen möchten. Und das sogar mit dem Fahrrad. Wer hätte das für möglich gehalten?

Die Herren der Politik in Münster machen dann lieber Werbung für das Tragen von Helmen und reden von “gefühlter Sicherheit” im Straßenverkehr als sich um “aktive” Sicherheit zu kümmern und die Infrastruktur für Fahrradfahrer zu verbessern.

Wenn man das Betreiben von Fahrradparkhäusern in der Innenstadt denselben Firmen anvertraut die sich mit Autoparkhäusern auskennen, muss es den interessierten Fahrradfahrer auch nicht wundern, warum es nicht ganz so kundenorientiert läuft.

Mehr Informationen dazu kommen in einem weiteren Artikel.

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