Die Mainstream-Medien greifen immer häufiger mit erklärenden Videos das Thema Fahrrad auf. Interessant ist nicht nur die Art und Weise der Berichterstattung, sondern auch die Schlußfolgerungen die gemacht werden.

Wer sich die Sendung „Der siebte Sinn – Frau im Straßenverkehr“ aus den Hirnwindungen in die Gegenwart abrufen kann, weiß noch recht genau mit welchem „Ton“ hier besonders Frauen im Straßenverkehr „angesprochen“ wurden.

Die Rolle der Frau als „hübsches Beiwerk“ wirkt in der heutigen Zeit komplett überholt und reichlich befremdlich wenn man sich die alten Beiträge ansieht.

Ähnlich wird es einigen Menschen vielleicht in 10 Jahren gehen, wenn sie sich dann den folgenden Beitrag ansehen. Der Oberlehrerton und Vorgeben von – anscheinend wissenschaftlich erwiesenen Problemlösungen- kommen für mich recht befremdlich daher.

In dem Video soll es um die Zukunft des Fahrrads gehen. Es wird sogar nach Kopenhagen geguckt und mit dem Verantwortlichen gesprochen. Was mich dann allerdings wieder stutzig macht, denn dieser sagt ganz eindeutig um was es beim Fahrradfahren in der Stadt geht.

Menschen müssen sich in der Stadt wohlfühlen, es muß ein Stück Lebensgefühl entstehen und die Menschen müssen ein Lächeln auf den Lippen bekommen

Außerdem muss die Aufteilung der Straßen sich zum Fahrrad hin orientieren. Bedeutet mehr Raum für Fahrradwege und weniger Raum für parkende Autos in Innenstädten.Das wäre mal eine logische Herangehensweise.

Als deutsche Antwort auf diese Aussagen werden dann „Versicherer“ befragt und meiner Meinung nach, „Pseudo-Tests“ gemacht, in denen mit Hilfe der Strava – App das Verhalten der Fahrradfahrer gemessen wird.
Warum fliegt ihr nach Kopenhagen um daraus solche Lösungsansätze zu entwickeln?

Wen es interessiert, der sehe sich das Video mal an. Ich lasse es ab der zentralen Aussage aus Kopenhagen abspielen. Wer von Anfang an gucken möchte, muss etwas zurückspulen im Video.

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schwoon

Begeisterter Fahrradfahrer. Ich fahre gerne Fahrrad und versuche möglichst wenig das Auto zu benutzen. Immer mehr Menschen steigen aktuell auf das Fahrrad um und das möchte ich mit diesem Blog unterstüzen.
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