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Fahrradhauptstadt – Warum Münster noch lange nicht Kopenhagen ist

Bäckereifahrrad

Bäckereifahrrad in Kopenhagen

Gerade kommt der zweite Trainspotting Film ins Kino. Der erste Film liegt 20 Jahre zurück. Eine Ewigkeit und ein Blick zurück wert. Die Anzahl der Autos auf deutschen Straßen hat sich verdoppelt (gefühlt verdreifacht). Fahrradfahrer wurschteln sich immer noch quer durch die Städte und es gibt immer noch viel zu viele Verkehrstote.

Der beste Spruch aus dem Film Trainspotting war ganz klar:

„Nimm den besten Orgasmus, den Du je hattest, multiplizier‘ ihn mit 1000 und Du bist noch nicht einmal nah dran“

Das bezog sich damals im Film auf Kokain. Was ich hier nich verherrlichen möchte, sondern nur mal den Bezug zwischen Münster und Kopenhagen herstellen.
Multipliziere deine guten Erfahrungen beim Fahrradfahren in Münster mit 1000 und du bist nicht mal nach dran an dem was eine Fahrradstadt ausmacht. Kopenhagen ist ein komplett anderer Planet, ein anderer Ansatz, ein gegenseitiges Respektieren im Straßenverkehr. Ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander. Menschen helfen sich, nehmen Rücksicht, sind freundlich und zeigen sich von einer menschlichen Seite.

Was ist in Deutschland eigentlich passiert? Warum beziehen soviele Menschen ihr Glück daraus 10 Sekunden eher an der Ampel mit dem Auto zu stehen? Warum ist es so schwer freundlich zu sein? Was hält Verkehrsteilnehmer davon ab aufeinander Rücksicht zu nehmen?

In Foren werden dauernd irgenwelche Verbote, neue Gesetze und irgendwelche Gimmicks gefordert. Damit soll es dann funktionieren? „Schwachsinn“ – meine Meinung. Es funktioniert nur wenn ihr euch endlich gegenseitig respektiert. Auch die Helmfraktionsfreunde – nehmt euch euren Helm und fliegt nach Kopenhagen. Vom Flughafen kommt man mit dem Fahrrad in die Stadt. Erlebt den Unterschied und nehmt die Erfahrungen mit nach Deutschland.

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schwoon

Begeisterter Fahrradfahrer. Ich fahre gerne Fahrrad und versuche möglichst wenig das Auto zu benutzen. Immer mehr Menschen steigen aktuell auf das Fahrrad um und das möchte ich mit diesem Blog unterstüzen.
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